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Für die Tiere

Im Laufe seines Lebens isst jeder Deutsche durchschnittlich 4 Rinder, 46 Schweine und 945 Hühner. Ein solcher Fleischkonsum ist nur mit einer Massentierhaltung möglich, die keine artgerechte Tierhaltung zulässt. Ein Schwein verbringt sein ganzes Leben auf einer Fläche von 75 x 100 cm, bevor es nach 5 Monaten mit Wachstumshormonen, teilweise auch mit gentechnisch veränderten Futtermitteln oder Fischmehl, auf 90 kg hochgemästet, gruppenweise vergast wird. Turbomasthühner verdreißigfachen ihr Körpergewicht in den 4 Wochen ihres Lebens, bevor sie geschlachtet werden.

Ein Mensch, kraftfuttergepäppelt, würde vergleichsweise ca. 90 kg wiegen, bevor er als Kleinkind getötet würde. Ein reduzierter Fleischkonsum oder eine Ernährung, die auf Fleisch verzichtet, kann zu besseren Haltungsbedingungen der Tiere beitragen.

 

Für die Menschen

Die Herstellung von Fleisch ist ineffizient, da große Teile der weltweiten Getreide- und Sojaproduktion als Tierfutter verwendet werden. Mit der gleichen Menge an Getreide- und Sojaproduktion können theoretisch viel mehr Menschen ernährt werden, als dies über den Fleischkonsum der Fall ist. Weltweit leiden etwa eine Milliarde Menschen an Hunger.

 

Für die Umwelt

Die Erzeugung tierischer Lebensmittel bringt verschiedene negative Konsequenzen für die Umwelt mit sich. Zur Herstellung eines Kilos Fleisches werden etwa 80 Badewannen voller Wasser benötigt. Durch die Massentierhaltung wird das Grund- und Abwasser über das Aufbringen von Gülle und Mist auf die Bodenflächen erheblich mit Nitrat und Phosphor belastet.

Weltweit sind ca. 18 % der Treibhausgase auf die Produktion von Fleisch, Fisch und Milch zurückzuführen – mehr als alle Transport- und Verkehrsabgase zusammen.

 

Für die Gesundheit

In Deutschland werden zuwenig Obst und Gemüse, stattdessen zu viele tierische Produkte gegessen. Die hohe Zufuhr an tierischen Fetten trägt zu vielen chronischen Krankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck, Herz- Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus und Krebs bei.

Ziel muss daher sein,  das entsprechende Bewusstsein bei den Menschen, gerade auch den Kindern, zu schaffen, um eine ausgewogenere , gesundere Ernährung zu erreichen. Es ist ein wichtiger Teil einer Gesundheitsbildung, die das Ziel hat, Erkrankungen von vorneherein zu vermeiden.