Der jetzige Münchner Flughafen ist im Jahr 1992 auf 25 qkm Fläche des Erdinger Mooses in Betrieb genommen worden. Damit war er 5 mal so groß wie sein Vorgänger in München-Riem. Nun will die Flughafen GmbH weitere 17,5 qkm Land verbrauchen.

Die geplante 3. Start- und Landebahn soll mitten in das erst 2009 ausgewiesene Europäische Vogelschutzgebiet „Nördliches Erdinger Moos“ gebaut werden. In diesem Gebiet leben 391 besonders geschützte Tierarten, darunter 164 Vogelarten, 86 Wildbienenarten und 32 Schmetterlingsarten. Der Eingriff in die Biotope wäre immens: So sind auf 417 Hektar „erhebliche nachteilige Auswirkungen“ auf die heimische Flora zu erwarten. Für die Tierwelt wird in der Umweltverträglichkeitsstudie der Lebensraumverlust mit knapp 1.000 Hektar angegeben.

Getreu unserem Motto “für einen besseren Umgang mit den Tieren und den Ressourcen unserer Welt” würden wir uns wünschen, dass die 3. Startbahn verhindert und damit die Lebens- und Umweltqualität im Großraum München nicht weiter verschlechtert wird.

Weitere Infomationen unter: http://www.keinestartbahn.de

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